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Ausschuss für Auslandsstipendien

Aus StuVe Wiki
Version vom 12. Juli 2026, 21:53 Uhr von Stuve.hopo (Diskussion | Beiträge) (Einleitungstext von https://www.stuve-uni-kn.de/mitmachen/ kopiert; Erfahrungsberichte: + 2026 A. F. /DSh)
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Der Ausschuss für Auslandsstipendien ist ein universitäres Gremium.

Der Ausschuss hat die Aufgabe Studierende, die von der Uni Konstanz aus ins Ausland möchten zu beurteilen in ihren Fähigkeiten und ihrer Eignung die Universität im Ausland zu vertreten. Es wird sowohl beurteilt, ob ein*e Kandidat*in überhaupt Chancen auf eine Platz an der ausländischen Universität von Seiten der Uni Konstanz hat, als auch intern ein Ranking erstellt, das auf die Vergabe der verschiedenen Erasmus- und Erasmus-ähnlichen Stipendien einen Einfluss nimmt.

Die Mitarbeit besteht vorrangig im Interviewen von Bewerbern, die sich für einen Studienplatz an einer Partnerhochschule in einem außer-europäischen Land im International Office beworben haben. Im Anschluss wird mit jedem Studierenden ein ca. 15-minütiges Gespräch geführt, welches i.d.R. drei Mitglieder des Ausschusses führen.

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte werden der Fachschaftskonferenz von studentischen Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

2026 A. F.[1]

Nach meinem eigenen Auslandsjahr bis September 2025, wurde ich durch eine Mail von C. F. auf die noch zu besetzende Stelle im Ausschuss aufmerksam. Die Bewerbung lief unkompliziert per Mail bzw. mit einem kurzen Vorstellungsschreiben an die FSK.

Die Arbeit im Ausschuss ist aufgrund der zeitlich konzentrierten Auswahlgespräche (November: USA/Kanada/Australien; Januar/Februar: Lateinamerika/Asien/Stipendien) auf bestimmte Zeiträume im akademischen Jahr begrenzt und gut zu bewältigen. Außerhalb dieser Zeiträume kommt es gelegentlich zu einzelnen Gesprächen, aber der Hauptaufwand war zumindest für mich innerhalb dieser Zeiträume. Den organisatorischen Aufwand übernimmt das international Office, die die Bewerbungen zusammenstellen und die Termine für die Auswahlgespräche festlegen. Man muss also eigentlich nur die Terminanfragen durchgehen, in Vorbereitung auf die Auswahlgespräche die Bewerbungsunterlagen sichten und dann an den eigentlichen Gesprächen teilnehmen.

Ich habe die Arbeit als sehr bereichernd empfunden. Einerseits war es sehr spannend, die verschiedenen Studienprojekte und Möglichkeiten der verschiedenen Fachbereiche zu sehen und den Studierenden Fragen zu ihren Vorhaben zu stellen. Andererseits war es auch für persönliche Bewerbungen spannend zu sehen, worauf Wert gelegt wird und wie man entsprechende Bewerbungen und Gespräche am besten gestalten sollte.

2026 A. K.[2]

Als studentische Vertreterin war ich bei den Auswahlgesprächen für die Auslandsaufenthalte des International Office dabei. Dabei konnte ich circa 1/3 der Fragen stellen und so den Auswahlprozess aktiv mitgestalten. Ich fand es super spannend, einen Einblick in das Auswahlverfahren zu bekommen und die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern des Auswahlausschusses war zu jeder Zeit total auf Augenhöhe und sehr angenehm. Ich hatte den Eindruck, dass unsere studentische Perspektive sehr geschätzt wird, insbesondere wenn wir selbst schon im Ausland waren.

Die Hauptaufgabe besteht darin, die Bewerbungen zu lesen und 2-3 Fragen vorzubereiten. Oft sind diese natürlich ähnlich in den verschiedenen Gesprächen, oder ergeben sich auch spontan/auf Grundlage der schriftlichen Bewerbung. Die Stipendienvergabe ergibt sich aus dem Bewertungssystem der Gespräche und schriftlichen Bewerbung. Es werden Noten von A-D vergeben.

Im November werden die Plätze für Nordamerika vergeben, im Februar für Asien, Ozeanien, Südafrika und Südamerika, sowie die erste Runde an Promos Stipendien (ggf. auch Anfang März). Die zweite Auswahlrunde für die Promos-Stipendien ist Mitte Juni. Da wir zwei studentische Vertreterinnen waren, war ich nicht bei allen Auswahlgesprächen dabei. Im November betrug der Aufwand für mich circa 5h Auswahlgespräche (innerhalb von 2 Wochen) + ca. 3h Bewerbungen lesen, im Februar/März: studentische Vertreterin war 11h Gespräche + ca. 5h Bewerbungen lesen (innerhalb von 2 Wochen, leider z.T. während der Klausurenphase), der Termin im Juni wird ca. 3h dauern, die Stipendien werden auf Grundlage der Unterlagen und ohne Gespräch vergeben, aktuell habe ich die Bewerbungsunterlagen aber noch nicht bekommen und kann nicht sagen, wie umfangreich sie sind, es sind aber 25 Stück.

Wenn man die Arbeit gewissenhaft machen möchte, kann gerade die Vorbereitung auf die Gespräche über einen kurzen Zeitraum recht zeitintensiv sein. Es lohnt sich aber auf jeden Fall und ich kann es nur jedem empfehlen!

2025[3]

Als studentische Vertreterin des Ausschusses für Auslandsstipendien war ich bei den Auswahlgesprächen des International Office für Auslandsaufenthalte ab Herbst 2025. Dort habe ich nicht nur mitentschieden, an wen die Plätze der Partneruniversitäten vergeben werden und bei der Beurteilung für den Erhalt von Auslandsstipendien mitgewirkt, sondern gestaltete die Auswahlgespräche aktiv mit, indem 1/3 der Zeit für Fragen meinerseits reserviert waren.

Einzelnachweise