Gleichstellungsrat
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Der Gleichstellungsrat ist ein beratender Senatsausschuss der Universität Konstanz, der sich mit allen Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie Diversity in Forschung und Lehre befasst. Er setzt sich zusammen aus gewählten Beauftragten, Vertreter*nnn der verschiedenen Statusgruppen und Einrichtungen der Universität und der Leiterin des Referats für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity. Den Vorsitz führt die Gleichstellungsbeauftragte, und bei der Vergabe von Fördermitteln die Prorektorin. Die Amtszeiten betragen jeweils zwei Jahre und die der Studierenden ein Jahr.
Der Gleichstellungsrat unterstützt die Universität dabei, ein wertschätzendes Umfeld zu gestalten und bespricht Themen, die zur Förderung der Gleichstellung und Chancengleichheit beitragen.
Der Gleichstellungsrat fördert die Bereiche Gleichstellung in der Wissenschaft, Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie und Diversity.
Erfahrungsbericht 2026[1]
Erfahrungsberichte werden der Fachschaftskonferenz von studentischen Mitgliedern zur Verfügung gestellt.
Der Einstieg in die Gremienarbeit ist oft allgemein schwierig, da die Strukturen dahinter und wie alles zusammenhängt aus Studierenden-Perspektive zuerst nicht klar ersichtlich ist. Teils hat der Gleichstellungsrat lediglich beratende Funktion, teils wird über Gelder, wie Förderungen oder Stipendien abgestimmt und an anderen Stellen werden Projekte vorgestellt, besprochen und überarbeitet. Dabei ist Anwesenheit und Vorbereitung der Dokumente essentiell, da diese dann in der jeweiligen Sitzung meist nur Abgestimmt werden und nur bei Unstimmigkeiten oder Rückfragen Diskussionen eröffnet werden.
All das kann erst einmal erschlagend wirken, besonders im Bezug auf die universitätspolitischen Zusammenhänge. Die Kapazitäten die jeweiligen Themen noch einmal von Grund auf innerhalb der Sitzungen durchzusprechen, sind auf Grund des strikten Zeitplanes meistens nicht gegeben, sodass die vorausgehende Einarbeitung sowohl vorausgesetzt wird, als auch essentiell wichtig ist. Je nach Sitzungsumfang kann die Vorbereitungszeit des obligatorischen Teils etwas variieren: zwischen ca. einer Wochenstunde in Sitzungsfreien Wochen und zwei bis vier Stunden in Sitzungswochen (je nach Umfang und Sitzungszeit ist Eingerechnet).
Darüber hinaus ist weiterführendes Engagement gern Gesehen. Teilnahme an Themenbezogenen Workshops undVeranstaltungen, wie auch das Vorstellen und Durchführen eigener Projekte im Bezug auf Gleichstellungsthemen ist dabei gern gesehen und wird auch unterstützt. Dabei spielt auch das Vernetzen mit Hochschulgruppen, Ansprechpartner:innen bzw. allgemein Personen, Uniorganen oder auch externen Gruppen eine wichtige Rolle. In der letzten Legislatur (12) konnten wir so gemeinsam mit Nachtlicht zu den Orange Days verschiedene Infoangebote an den jeweiligen Aktionstagen organisieren. Des Weiteren waren wir dazu in der Lage eine zentralere Übersicht verschiedener Anlaufstellen in Konstanz und Umgebung aufzubauen, die auch weiterhin als Webpage gepflegt werden soll. Diese konnten wir auf verschieden Wegen über Mailverteiler und Folien der Ersti-Sitzungen erstmals in Umlauf bringen. Hier würden wir dabei gern ansetzen und weiterarbeiten: Beispielsweise das Erstellen einer Art Map aller Unistrukturen und wie sie Wechselwirken oder voneinander Abhängig sind, wie auch das erweitern der Anlaufstellen und den Zugang dazu besser und einfacher zu gestalten