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Auswahlkommission Deutschlandstipendium

Aus StuVe Wiki
Version vom 1. Juli 2026, 20:48 Uhr von Vorsitz (Diskussion | Beiträge) (+ 2025 [1]: DSh)
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Die Auswahlkommission Konstanzer Stipendienfonds (Deutschlandstipendium) ist ein universitäres Gremium.

Erfahrungsberichte

2025[1]

Bei der Bewerbung um ein Deutschlandstipendium durchlaufen die Bewerber*innen ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren. Dabei werden nicht nur ihre akademischen Leistungen berücksichtigt, sondern auch bildungsbiografische Hürden, finanzielle Bedürftigkeit und soziales Engagement.

Meine Aufgaben bestehen darin, die Bewerbungsunterlagen zu sichten und zusammen mit einem zweiten Auswahlmitglied die Bewerbungsgespräche zu führen. Nach den Gesprächen gibt es eine Abschlusssitzung, bei der über die Vergabe und Zuordnung der Stipendien abgestimmt wird. Hier tragen wir unsere Rangliste mit Begründung vor und heben Bewerber*innen mit nach unserer Ansicht besonderer Förderwürdigkeit hervor.

Der Prozess der Stipendienvergabe ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die mir persönlich viel Freude bereitet hat und die ich auch gerne in der nächsten Bewerbungsrunde wieder übernehmen würde. Ich würde es jedem empfehlen, sich als studentisches Auswahlmitglied aufstellen zu lassen, der die Zeit und die Leidenschaft mitbringt, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, sich aktiv für Bildungsgerechtigkeit einzusetzen.

Resümee 1[2]

Grundsätzlich hat mir die Aufgabe, wie gesagt, echt Spaß gemacht. In der Interview-Runde der Auswahl hatten wir einige echt spannende Gespräche mit Bewerbern, deren Geschichten bei mir wirklich nachhaltig Eindruck hinterlassen haben. Allgemein ist es auch einfach mal spannend, bei Interviews auf der anderen Seite des Tischs zu sitzen. Dadurch nimmt man durchaus auch ein paar Sachen mit, die einem selbst bei Interviews mal helfen könnten.

Als kleines Manko würde ich vielleicht bezeichnen, dass das Auswahlverfahren insbesondere für neue Mitglieder der Kommission zunächst mal nicht ganz transparent war. Das hängt ein bisschen damit zusammen, das für das Deutschlandstipendium ca. 300 Bewerbungen im Jahr kommen, die leider nicht alle individuell bewertet werden können und deswegen über einen sehr pauschal berechneten Gesamtscore gefiltert werden. Aus verschiedenen Gründen ist dieses Problem aber leider nicht so einfach zu lösen.

Bzgl. Zeitaufwand: Die Deutschlandstipendien werden einmal im Jahr vergeben. In diesem Rahmen hat man dann etwa 3-4 Sitzungen im Jahr (etwa zwischen Anfang Dezember und Ende Januar). Eine Vorbesprechung, eine längere Interviewsitzung (ca. 10 Interviews an einem Nachmittag), die man gemeinsam mit einem weiteren Kommissionsmitglied führt und dann noch 1-2 Nachbesprechungen. Dazu kommt dann noch etwas Zeit für die Sichtung der Bewerbungsunterlagen, um sich auf die Interviews vorzubereiten. Alles in allem hält sich der zeitliche Aufwand dafür also echt im Rahmen.

Resümee 2[2]

Die Auswahlkommission für das Deutschland Stipendium ist keine Arbeit für das ganze Semester, sondern nur 2/3 Tage im Dezember und Januar. Hier werden die Bewerber auf das Deutschland Stipendium gefiltert und anschließend in Gesprächen "gecastet". Auch hier arbeiten Studenten mit Profs und anderen Vertretern der Uni zusammen. Eine Mitgliedschaft in der Kommission ist spannendes Amt ohne besonders viel Arbeitsaufwand.